{"id":1228,"date":"2011-11-12T14:06:48","date_gmt":"2011-11-12T13:06:48","guid":{"rendered":"http:\/\/www.vergissmi.net\/?p=1228"},"modified":"2016-03-06T20:21:48","modified_gmt":"2016-03-06T19:21:48","slug":"am-gailtaler-hohenweg-mai-2011","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.vergissmi.net\/?p=1228","title":{"rendered":"Am Gailtaler H\u00f6henweg"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\">Der <a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Gailtaler_H%C3%B6henweg\" target=\"_blank\">Gailtaler H\u00f6henweg<\/a> gilt f\u00fcr die wenigen, die ihn kennen, als &#8216;kleiner Bruder&#8217; des Karnischen H\u00f6henweges. Er verl\u00e4uft \u00fcber eine vergleichbare Wegdistanz ebenfalls von Osttirol ins Villacher Becken, allerdings einen Gebirgszug weiter n\u00f6rdlich. Sein Schattendasein r\u00fchrt in erster Linie daher, dass es \u00fcber die gesamte Wegstrecke kaum H\u00fctten gibt, die sich als Gastronomieangebot verstehen. In anderen Worten: Gro\u00dfartige Voraussetzungen f\u00fcr eine Selbstversorgertour.<!--more--><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u00dcber die genaue Wegl\u00e4nge ist man sich selbst bei den betreuenden Sektionen nicht so recht im Klaren: Die einen sehen seinen Beginn in Kartitsch in Osttirol, und lassen ihn am Gailbergsattel wieder enden, f\u00fcr andere beginnt der Weg am Gailbergsattel und endet westlich vom Dobratsch auf der Windischen H\u00f6he. Zum Gl\u00fcck gibt es aber einen <a href=\"http:\/\/www.lesachtal.com\/en\/gailtal-valley-high-alpine-trail.html\" target=\"_blank\">soliden Wanderf\u00fchrer<\/a> \u00fcber alle Abschnitte, den man zB \u00fcber den Tourismusverband Lesachtal gegen einen geringen Unkostenbetrag beziehen kann. Mir war&#8217;s recht, denn ich wollte sowieso alle Abschnitte sehen.<\/p>\n<h4 style=\"text-align: justify;\">Die Tour<\/h4>\n<p style=\"text-align: justify;\">Mitte Mai 2011 &#8211; ein paar sonnige Tage in Serie, und der fast ausschlie\u00dflich s\u00fcdseitig exponierte Weg ist erstmals durchg\u00e4ngig begehbar (vielen Dank an dieser Stelle an <em>snowkid joe<\/em>, der mir bei der Vorbereitung der Tour einige sehr wertvolle Hinweise zu Schneelage, H\u00fctteninfrastruktur und Trinkwasser gab!).<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Bereits am Vorabend brachten mich die Bundesbahnen nach <a title=\"Kartitsch on Google Maps\" href=\"http:\/\/maps.google.at\/maps?q=kartitsch&amp;hnear=Kartitsch,+Lienz,+Tirol&amp;t=m&amp;z=14&amp;vpsrc=0\" target=\"_blank\">Kartitsch<\/a>. Eine Zugfahrt, deren paar Euro l\u00e4cherlich erscheinen f\u00fcr die Kulisse, die sich einem unterwegs bietet. Auf der Strecke kann ich mir einen Gro\u00dfteil des H\u00f6henweges bereits von seiner imposanten Nordseite aus ansehen. &#8220;A schiacher Weg&#8221;, kommentiert ein einheimischer Bergsteiger am Abend meine Pl\u00e4ne an der Theke des &#8216;Dorfbergst\u00fcberls&#8217;. Ob er ihn denn zu G\u00e4nze oder nur in Teilabschnitten gemacht hat? \u00dcberhaupt nicht, meint er &#8211; weil es eben a schiacher Weg sei.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Er soll unrecht behalten. Vor mir liegen 7 gro\u00dfartige Tourentage, deren erste Etappe am folgenden Morgen mit dem Aufstieg zum Namenspatron des Dorfbergst\u00fcberls beginnt, und sp\u00e4t abends an der Tirol-K\u00e4rntnerischen Grenze auf der Lotteralm enden wird. Mit dem Dorfberg (2115 m) ist nach knapp zwei Stunden der Berggrat erreicht &#8211; noch habe ich M\u00fche, mich nach der langen Winterpause an einen Rucksack mit Zelt, Kocher, Schlafsack und Lebensmittel f\u00fcr eine Woche zu gew\u00f6hnen. Doch da der Almauftrieb noch ein paar Wochen auf sich warten lassen wird, gibt&#8217;s hier oben noch niemanden, der f\u00fcr mich was kochen mag. Also steht f\u00fcr die n\u00e4chste Woche recht oft &#8216;Spaghetti mit Butter und Parmesan&#8217; am Speisezettel.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Mein Wanderf\u00fchrer l\u00e4sst die Startetappe schon nach dem n\u00e4chsten Gipfel, dem Golzentipp (2317 m) ausklingen. Das ist mir um 13 Uhr aber dann doch ein bisserl zu fr\u00fch. Also Mittagessen bei den &#8220;Kutteschupfen&#8221; auf der Connyalm &#8230;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><a href=\"https:\/\/www.vergissmi.net\/wp-content\/uploads\/2011\/11\/GHW-01-1.jpg\" rel=\"lightbox[1228]\"><img fetchpriority=\"high\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-1233\" title=\"GHW-01 (1)\" src=\"https:\/\/www.vergissmi.net\/wp-content\/uploads\/2011\/11\/GHW-01-1.jpg\" alt=\"\" width=\"1024\" height=\"768\" srcset=\"https:\/\/www.vergissmi.net\/wp-content\/uploads\/2011\/11\/GHW-01-1.jpg 1024w, https:\/\/www.vergissmi.net\/wp-content\/uploads\/2011\/11\/GHW-01-1-300x225.jpg 300w\" sizes=\"(max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">&#8230; und bei herrlicher Sicht auf die Karnischen Alpen weiter Richtung Kofelspitz (2185 m) &#8230;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><a href=\"https:\/\/www.vergissmi.net\/wp-content\/uploads\/2011\/11\/GHW-01-2.jpg\" rel=\"lightbox[1228]\"><img decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-1234\" title=\"GHW-01 (2)\" src=\"https:\/\/www.vergissmi.net\/wp-content\/uploads\/2011\/11\/GHW-01-2.jpg\" alt=\"\" width=\"1024\" height=\"768\" srcset=\"https:\/\/www.vergissmi.net\/wp-content\/uploads\/2011\/11\/GHW-01-2.jpg 1024w, https:\/\/www.vergissmi.net\/wp-content\/uploads\/2011\/11\/GHW-01-2-300x225.jpg 300w\" sizes=\"(max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">&#8230; wo es zwischen Gumpedall und Hals (beide ca. 2100) aufgrund einiger Restschneefelder doch noch hin und wieder ein wenig spannend wird. Hier der Aufstieg zum Hals, wo die Ger\u00f6llkannte mit einigen stabilen Stufen komfortabel begehbar gemacht wurde:<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><a href=\"https:\/\/www.vergissmi.net\/wp-content\/uploads\/2011\/11\/GHW-01-3.jpg\" rel=\"lightbox[1228]\"><img decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-1235\" title=\"GHW-01 (3)\" src=\"https:\/\/www.vergissmi.net\/wp-content\/uploads\/2011\/11\/GHW-01-3.jpg\" alt=\"\" width=\"576\" height=\"768\" srcset=\"https:\/\/www.vergissmi.net\/wp-content\/uploads\/2011\/11\/GHW-01-3.jpg 576w, https:\/\/www.vergissmi.net\/wp-content\/uploads\/2011\/11\/GHW-01-3-225x300.jpg 225w\" sizes=\"(max-width: 576px) 100vw, 576px\" \/><\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Kurz vor der Lotteralm eine einladende Waldwiese, die seeehr verlockend aussieht, um hier das Zelt aufzustellen. Doch ich entscheide mich, noch bis zur Alm weiterzugehen, in der Hoffnung auf ein \u00fcberdachtes Platzerl. Womit ich nicht gerechnet hatte: Die Haupth\u00fctte rechts unten ist im Winter als Selbstversorgerh\u00fctte f\u00fcr jeden zug\u00e4nglich, es gibt bereits Flie\u00dfwasser &#8211; und sehr saubere Schlafgelegenheiten:<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><a href=\"https:\/\/www.vergissmi.net\/wp-content\/uploads\/2011\/11\/GHW-01-4.jpg\" rel=\"lightbox[1228]\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-1236\" title=\"GHW-01 (4)\" src=\"https:\/\/www.vergissmi.net\/wp-content\/uploads\/2011\/11\/GHW-01-4.jpg\" alt=\"\" width=\"1024\" height=\"768\" srcset=\"https:\/\/www.vergissmi.net\/wp-content\/uploads\/2011\/11\/GHW-01-4.jpg 1024w, https:\/\/www.vergissmi.net\/wp-content\/uploads\/2011\/11\/GHW-01-4-300x225.jpg 300w\" sizes=\"(max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Am n\u00e4chsten Morgen geht&#8217;s durch sturmgebeutelten Wald steil hinauf zur Guggenberger Alm auf rund 1800 m Seeh\u00f6he &#8211; das Wetter ist mir erneut gewogen:<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><a href=\"https:\/\/www.vergissmi.net\/wp-content\/uploads\/2011\/11\/GHW-01-5.jpg\" rel=\"lightbox[1228]\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-1237\" title=\"GHW-01 (5)\" src=\"https:\/\/www.vergissmi.net\/wp-content\/uploads\/2011\/11\/GHW-01-5.jpg\" alt=\"\" width=\"1024\" height=\"768\" srcset=\"https:\/\/www.vergissmi.net\/wp-content\/uploads\/2011\/11\/GHW-01-5.jpg 1024w, https:\/\/www.vergissmi.net\/wp-content\/uploads\/2011\/11\/GHW-01-5-300x225.jpg 300w\" sizes=\"(max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Vorbei an der bekannten Lesachtaler Wellnessoase &#8216;Tuffbad&#8217; geht es \u00fcber die Lackenalm zur laut meinem Wanderf\u00fchrer einzig um diese Jahreszeit fraglichen Stelle am oberen Gailtaler H\u00f6henweg, dem Aufstieg zum Minaritzensattel. Dieser sei <em>bei N\u00e4sse heikel<\/em>, so der Warnhinweis im schlauen Buch. Doch Stefanie, die freundliche Rezeptionistin im Tuffbad, zerstreut jegliche Bedenken: Seit Tagen in der prallen Sonne, keine Gefahr. Also rauf zum Sattel. Hier isser:<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><a href=\"https:\/\/www.vergissmi.net\/wp-content\/uploads\/2011\/11\/GHW-01-6.jpg\" rel=\"lightbox[1228]\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-1238\" title=\"GHW-01 (6)\" src=\"https:\/\/www.vergissmi.net\/wp-content\/uploads\/2011\/11\/GHW-01-6.jpg\" alt=\"\" width=\"1024\" height=\"768\" srcset=\"https:\/\/www.vergissmi.net\/wp-content\/uploads\/2011\/11\/GHW-01-6.jpg 1024w, https:\/\/www.vergissmi.net\/wp-content\/uploads\/2011\/11\/GHW-01-6-300x225.jpg 300w\" sizes=\"(max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Am sp\u00e4ten Nachmittag wird&#8217;s etwas frisch, am Joch zur Tscheltscher Alpe liegt stellenweise noch knietief Schnee. Doch irgendwie geht&#8217;s dann doch auch wieder runter auf die Schartenalm, dem heutigen Tagesziel. Im unversperrten Heustadel steht ein alter Diwan, und fertig ist das heutige Nachtquartier. Ich werde mich morgen noch sehr nach diesem Komfort zur\u00fccksehnen:<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><a href=\"https:\/\/www.vergissmi.net\/wp-content\/uploads\/2011\/11\/GHW-01-7.jpg\" rel=\"lightbox[1228]\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-1239\" title=\"GHW-01 (7)\" src=\"https:\/\/www.vergissmi.net\/wp-content\/uploads\/2011\/11\/GHW-01-7.jpg\" alt=\"\" width=\"1024\" height=\"768\" srcset=\"https:\/\/www.vergissmi.net\/wp-content\/uploads\/2011\/11\/GHW-01-7.jpg 1024w, https:\/\/www.vergissmi.net\/wp-content\/uploads\/2011\/11\/GHW-01-7-300x225.jpg 300w\" sizes=\"(max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Fr\u00fchmorgens geht&#8217;s tags drauf gem\u00fctlich auf die Mukulin-Hochalm auf knapp 2000 m hinauf &#8230;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><a href=\"https:\/\/www.vergissmi.net\/wp-content\/uploads\/2011\/11\/GHW-01-8.jpg\" rel=\"lightbox[1228]\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-1240\" title=\"GHW-01 (8)\" src=\"https:\/\/www.vergissmi.net\/wp-content\/uploads\/2011\/11\/GHW-01-8.jpg\" alt=\"\" width=\"1024\" height=\"768\" srcset=\"https:\/\/www.vergissmi.net\/wp-content\/uploads\/2011\/11\/GHW-01-8.jpg 1024w, https:\/\/www.vergissmi.net\/wp-content\/uploads\/2011\/11\/GHW-01-8-300x225.jpg 300w\" sizes=\"(max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">&#8230; das bekannte Blumenmeer auf der Mussen ist um diese Jahreszeit noch nicht so imposant, also marschiere ich z\u00fcgig weiter auf den Gailbergsattel, der f\u00fcr den heutigen Tag den Endpunkt bildet. Der Giro d&#8217;Italia zieht am Nachmittag am Gasthof Gailbergh\u00f6he vorbei, aufgrund der vielen mitgreisten Fans ist&#8217;s mit einem Zimmer dort an diesem Tag leider Essig. Ein anderes Quartier gibt&#8217;s hier weit und breit nicht. Am sp\u00e4ten Nachmittag setzt starker Regen ein, drum bin ich dankbar, dass ich mir im Abstellraum eines Nebengeb\u00e4udes ein Nachtlager einrichten darf.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Am n\u00e4chsten Morgen steht nach einem \u00fcppigen Fr\u00fchst\u00fcck die \u00dcberquerung der Jauken am Programm &#8211; bis kurz vor den Rei\u00dfkofel solls heute gehen, wo eine Selbstversorgerh\u00fctte den Tagesendpunkt bilden wird. Einer der sch\u00f6nsten Aussichtspunkte der Tour steht bereits am Vormittag am Programm &#8211; der Jukbichl auf 1889 m. Kurz davor ein R\u00fcckblick ins Drautal &#8230;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><a href=\"https:\/\/www.vergissmi.net\/wp-content\/uploads\/2011\/11\/GHW-01-10.jpg\" rel=\"lightbox[1228]\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-1242\" title=\"GHW-01 (10)\" src=\"https:\/\/www.vergissmi.net\/wp-content\/uploads\/2011\/11\/GHW-01-10.jpg\" alt=\"\" width=\"1024\" height=\"768\" srcset=\"https:\/\/www.vergissmi.net\/wp-content\/uploads\/2011\/11\/GHW-01-10.jpg 1024w, https:\/\/www.vergissmi.net\/wp-content\/uploads\/2011\/11\/GHW-01-10-300x225.jpg 300w\" sizes=\"(max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">&#8230; und nochmals von der Ochsenalm aus, die am Fu\u00dfe des Jukbichls liegt:<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><a href=\"https:\/\/www.vergissmi.net\/wp-content\/uploads\/2011\/11\/GHW-01-11.jpg\" rel=\"lightbox[1228]\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-1243\" title=\"GHW-01 (11)\" src=\"https:\/\/www.vergissmi.net\/wp-content\/uploads\/2011\/11\/GHW-01-11.jpg\" alt=\"\" width=\"1024\" height=\"768\" srcset=\"https:\/\/www.vergissmi.net\/wp-content\/uploads\/2011\/11\/GHW-01-11.jpg 1024w, https:\/\/www.vergissmi.net\/wp-content\/uploads\/2011\/11\/GHW-01-11-300x225.jpg 300w\" sizes=\"(max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Vom Jukbichl ein Blick ins Tal (ich glaube, da\u00df das Laas bei K\u00f6tschach war):<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><a href=\"https:\/\/www.vergissmi.net\/wp-content\/uploads\/2011\/11\/GHW-01-12.jpg\" rel=\"lightbox[1228]\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-1244\" title=\"GHW-01 (12)\" src=\"https:\/\/www.vergissmi.net\/wp-content\/uploads\/2011\/11\/GHW-01-12.jpg\" alt=\"\" width=\"1024\" height=\"768\" srcset=\"https:\/\/www.vergissmi.net\/wp-content\/uploads\/2011\/11\/GHW-01-12.jpg 1024w, https:\/\/www.vergissmi.net\/wp-content\/uploads\/2011\/11\/GHW-01-12-300x225.jpg 300w\" sizes=\"(max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Nun weiter auf die Jauken &#8211; mit dem \u00e4u\u00dferst imposanten Torkofel (2276 m):<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><a href=\"https:\/\/www.vergissmi.net\/wp-content\/uploads\/2011\/11\/GHW-01-13.jpg\" rel=\"lightbox[1228]\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-1245\" title=\"GHW-01 (13)\" src=\"https:\/\/www.vergissmi.net\/wp-content\/uploads\/2011\/11\/GHW-01-13.jpg\" alt=\"\" width=\"1024\" height=\"768\" srcset=\"https:\/\/www.vergissmi.net\/wp-content\/uploads\/2011\/11\/GHW-01-13.jpg 1024w, https:\/\/www.vergissmi.net\/wp-content\/uploads\/2011\/11\/GHW-01-13-300x225.jpg 300w\" sizes=\"(max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Hier nochmals die Hochebene im R\u00fcckspiegel &#8230;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><a href=\"https:\/\/www.vergissmi.net\/wp-content\/uploads\/2011\/11\/GHW-01-14.jpg\" rel=\"lightbox[1228]\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-1246\" title=\"GHW-01 (14)\" src=\"https:\/\/www.vergissmi.net\/wp-content\/uploads\/2011\/11\/GHW-01-14.jpg\" alt=\"\" width=\"1024\" height=\"768\" srcset=\"https:\/\/www.vergissmi.net\/wp-content\/uploads\/2011\/11\/GHW-01-14.jpg 1024w, https:\/\/www.vergissmi.net\/wp-content\/uploads\/2011\/11\/GHW-01-14-300x225.jpg 300w\" sizes=\"(max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">&#8230; und dann die unerfreuliche Wende des Tages: Gewitterwolken ziehen auf und ich bin gezwungen, statt einer Nacht im Schatten des Rei\u00dfkofels ins Tal abzusteigen. Und als dass nicht Umweg genug w\u00e4re: N\u00f6rdlich der Gail ist partout kein Quartier zu kriegen. So muss ich sp\u00e4t abends \u00fcber Grafenheim und Gundersheim bis Goderschach herumirren, bis sich endlich ein Wirt erbarmt. Bei den jungen Wirtsleuten im <a href=\"http:\/\/www.gasthof-buchacher.at\/DE\/gasthof_4_DE.html\">GH Michal<\/a> l\u00e4sst es sich aber sehr gut aushalten, und ich habe den Umweg im Nachhinein nicht mehr soo bedauert.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Tags drauf allerdings heisst es, die verlorengegangenen H\u00f6henmeter wieder gutzumachen. Statt in der S\u00fcdflanke des Rei\u00dfkofels nach Wei\u00dfbriach zu gelangen, heisst es auf Asphalt \u00fcber die M\u00f6selalm die Bergseite zu wechslen &#8230;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><a href=\"https:\/\/www.vergissmi.net\/wp-content\/uploads\/2011\/11\/GHW-01-15.jpg\" rel=\"lightbox[1228]\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-1247\" title=\"GHW-01 (15)\" src=\"https:\/\/www.vergissmi.net\/wp-content\/uploads\/2011\/11\/GHW-01-15.jpg\" alt=\"\" width=\"1024\" height=\"768\" srcset=\"https:\/\/www.vergissmi.net\/wp-content\/uploads\/2011\/11\/GHW-01-15.jpg 1024w, https:\/\/www.vergissmi.net\/wp-content\/uploads\/2011\/11\/GHW-01-15-300x225.jpg 300w\" sizes=\"(max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">&#8230; um hinter Wei\u00dfbriach nach einem kurzen Abstecher auf den f\u00fcr seinen Namen recht knackigen Mittagsnock am Abend die Naggleralm zu erreichen. Obwohl die Naggleralm normalerweise keine Quartiere hat, hat mir die Chefin des Hauses in freundlicher H\u00fcttenwirtesolidarit\u00e4t ein G\u00e4stebett in Aussicht gestellt. Zu dumm, dass ich ausgerechnet einen vorsaisonalen Ruhetag erwischt habe &#8211; so wurde es doch wieder eine Nacht im Freien. Gl\u00fccklicherweise unter Dach, denn es regnete die ganze Nacht. Die Wolken kamen schon vor der D\u00e4mmerung &#8230;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><a href=\"https:\/\/www.vergissmi.net\/wp-content\/uploads\/2011\/11\/GHW-01-16.jpg\" rel=\"lightbox[1228]\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-1248\" title=\"GHW-01 (16)\" src=\"https:\/\/www.vergissmi.net\/wp-content\/uploads\/2011\/11\/GHW-01-16.jpg\" alt=\"\" width=\"1024\" height=\"768\" srcset=\"https:\/\/www.vergissmi.net\/wp-content\/uploads\/2011\/11\/GHW-01-16.jpg 1024w, https:\/\/www.vergissmi.net\/wp-content\/uploads\/2011\/11\/GHW-01-16-300x225.jpg 300w\" sizes=\"(max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">&#8230; aber mir war&#8217;s schon egal, es gab ein trockenes Platzerl und Futter.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><a href=\"https:\/\/www.vergissmi.net\/wp-content\/uploads\/2011\/11\/GHW-01-17.jpg\" rel=\"lightbox[1228]\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-1249\" title=\"GHW-01 (17)\" src=\"https:\/\/www.vergissmi.net\/wp-content\/uploads\/2011\/11\/GHW-01-17.jpg\" alt=\"\" width=\"1024\" height=\"768\" srcset=\"https:\/\/www.vergissmi.net\/wp-content\/uploads\/2011\/11\/GHW-01-17.jpg 1024w, https:\/\/www.vergissmi.net\/wp-content\/uploads\/2011\/11\/GHW-01-17-800x600.jpg 800w, https:\/\/www.vergissmi.net\/wp-content\/uploads\/2011\/11\/GHW-01-17-300x225.jpg 300w\" sizes=\"(max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Am n\u00e4chsten Vormittag ging&#8217;s \u00fcber Wald und Almen auf <em>des Pinguin&#8217;s Hausberg<\/em> (Golz, 2004 m) &#8211; gem\u00fctlich geht&#8217;s hier zu!<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><a href=\"https:\/\/www.vergissmi.net\/wp-content\/uploads\/2011\/11\/GHW-01-18.jpg\" rel=\"lightbox[1228]\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-1250\" title=\"GHW-01 (18)\" src=\"https:\/\/www.vergissmi.net\/wp-content\/uploads\/2011\/11\/GHW-01-18.jpg\" alt=\"\" width=\"1024\" height=\"768\" srcset=\"https:\/\/www.vergissmi.net\/wp-content\/uploads\/2011\/11\/GHW-01-18.jpg 1024w, https:\/\/www.vergissmi.net\/wp-content\/uploads\/2011\/11\/GHW-01-18-300x225.jpg 300w\" sizes=\"(max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">&#8230; von wo aus mir leider schon zu Mittag dunkle Wolken entgegenkamen. Also wieder umdisponiert, und die Gratwanderung \u00fcber den Spitzegel (hier im Bild) &#8230;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><a href=\"https:\/\/www.vergissmi.net\/wp-content\/uploads\/2011\/11\/GHW-01-19.jpg\" rel=\"lightbox[1228]\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-1251\" title=\"GHW-01 (19)\" src=\"https:\/\/www.vergissmi.net\/wp-content\/uploads\/2011\/11\/GHW-01-19.jpg\" alt=\"\" width=\"1024\" height=\"768\" srcset=\"https:\/\/www.vergissmi.net\/wp-content\/uploads\/2011\/11\/GHW-01-19.jpg 1024w, https:\/\/www.vergissmi.net\/wp-content\/uploads\/2011\/11\/GHW-01-19-300x225.jpg 300w\" sizes=\"(max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">&#8230; f\u00fcr Bier&amp;Pizza direkt am Pressegger See eingetauscht.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><a href=\"https:\/\/www.vergissmi.net\/wp-content\/uploads\/2011\/11\/GHW-01-20.jpg\" rel=\"lightbox[1228]\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-1252\" title=\"GHW-01 (20)\" src=\"https:\/\/www.vergissmi.net\/wp-content\/uploads\/2011\/11\/GHW-01-20.jpg\" alt=\"\" width=\"1024\" height=\"768\" srcset=\"https:\/\/www.vergissmi.net\/wp-content\/uploads\/2011\/11\/GHW-01-20.jpg 1024w, https:\/\/www.vergissmi.net\/wp-content\/uploads\/2011\/11\/GHW-01-20-300x225.jpg 300w\" sizes=\"(max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Am n\u00e4chsten Morgen die Strafe f\u00fcr das lukullische Lustwandeln am See: 1.300 H\u00f6henmeter warten, bis am Vellacher Sattel wieder der Wegverlauf des Gailtaler H\u00f6henweges erreicht ist. Der Aufstieg ist aber ein angenehmer &#8211; in langen Kehren schl\u00e4ngelt sich der Weg den Ausl\u00e4ufern der Roten Wand hinauf. Es gibt sogar Trinkwasser unterwegs &#8211; dem Vogel hier ist es \u00fcber gesch\u00e4tzte 10 Minuten komplett egal, dass ich neben ihm meinen Trinkbeutel auff\u00fclle. Irgendwann isser dann doch munter geworden und weiter gezogen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><a href=\"https:\/\/www.vergissmi.net\/wp-content\/uploads\/2011\/11\/GHW-01-21.jpg\" rel=\"lightbox[1228]\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-1253\" title=\"GHW-01 (21)\" src=\"https:\/\/www.vergissmi.net\/wp-content\/uploads\/2011\/11\/GHW-01-21.jpg\" alt=\"\" width=\"1024\" height=\"768\" srcset=\"https:\/\/www.vergissmi.net\/wp-content\/uploads\/2011\/11\/GHW-01-21.jpg 1024w, https:\/\/www.vergissmi.net\/wp-content\/uploads\/2011\/11\/GHW-01-21-300x225.jpg 300w\" sizes=\"(max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Am Vellacher Sattel angekommen, beginnt der einzige Abschnitt am GHW, wo&#8217;s mit der Markierung etwas hapert. In der S\u00fcdflanke der Graslitzen verlaufen sich die Markierungen im sprichw\u00f6rtlichen Sand &#8211; einige Ger\u00f6llfelder schneiden hier den Weg ab, und dieser wird auf der anderen Seite nicht mehr kenntlich fortgesetzt. Da die dort steilen Wiesenfl\u00e4chen ohne Weg nicht sehr einladend wirken, gehe ich zum Vellacher Sattel zur\u00fcck und vertraue auf einen in der Kompass-Karte seeehr d\u00fcnn eingezeichneten J\u00e4gersteig im bewaldeten Nordhang. Dieser bringt mich ganz passabel rund um die schroffe Plerscha herum, den Anschlu\u00df an die Wegf\u00fchrung auf die Graslitzen habe ich jedoch leider nirgends mehr gesehen. Im Gegenteil, irgendwie fand ich mich 1-2 Stunden sp\u00e4ter nach einem unplanm\u00e4\u00dfigen Besuches des Kok (1886 m) auf der St. Stefaner Alm wieder, die nun so gar nicht auf meiner Reiseroute lag.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u00dcber lokale Forstwege steige ich zum Gei\u00dfr\u00fccken auf, um von hier aus die letzten paar Kilometer bis zum Ende des H\u00f6henweges in Angriff zu nehmen. Auch dort noch eine m\u00e4\u00dfig tolle \u00dcberraschung: Ein neuer Weg wurde auf der Route des alten Wanderweges ausgeschoben, alle Markierungen sind futsch. Also blieb ich am Forstweg, bis ich irgendwann mit etwas Gl\u00fcck im Geb\u00fcsch eine Markierung entdeckte. Wieder auf den Weg aufgesprungen &#8211; und um 20 Uhr auf der Windischen H\u00f6he angekommen- voil\u00e1, fein war&#8217;s!<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><a href=\"https:\/\/www.vergissmi.net\/wp-content\/uploads\/2011\/11\/GHW-01-22.jpg\" rel=\"lightbox[1228]\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-1254\" title=\"GHW-01 (22)\" src=\"https:\/\/www.vergissmi.net\/wp-content\/uploads\/2011\/11\/GHW-01-22.jpg\" alt=\"\" width=\"1024\" height=\"768\" srcset=\"https:\/\/www.vergissmi.net\/wp-content\/uploads\/2011\/11\/GHW-01-22.jpg 1024w, https:\/\/www.vergissmi.net\/wp-content\/uploads\/2011\/11\/GHW-01-22-300x225.jpg 300w\" sizes=\"(max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"tmnf_excerpt\"><div class=\"tmnf_excerpt\"><p>Der Gailtaler H\u00f6henweg gilt f\u00fcr die wenigen, die ihn kennen, als &#8216;kleiner Bruder&#8217; des Karnischen H\u00f6henweges. Er verl\u00e4uft \u00fcber eine vergleichbare Wegdistanz ebenfalls von Osttirol ins Villacher Becken, allerdings einen Gebirgszug weiter n\u00f6rdlich. Sein Schattendasein r\u00fchrt in erster Linie daher, dass es \u00fcber die gesamte Wegstrecke kaum H\u00fctten gibt, die sich als Gastronomieangebot verstehen. 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