{"id":2610,"date":"2016-03-28T11:53:10","date_gmt":"2016-03-28T09:53:10","guid":{"rendered":"http:\/\/www.vergissmi.net\/?p=2610"},"modified":"2016-03-28T22:59:51","modified_gmt":"2016-03-28T20:59:51","slug":"lukan-karl-alpenspaziergang-durch-die-alpen-von-wien-bis-nizza","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.vergissmi.net\/?p=2610","title":{"rendered":"LUKAN, Karl: Alpenspaziergang. Durch die Alpen von Wien bis Nizza"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><em><strong>Wer sich nach Einstimmungslitertur f\u00fcr eine l\u00e4ngere Wanderung am Alpenbogen umsieht, kommt am &#8220;Alpenspaziergang&#8221; nicht vorbei.\u00a0 Die Lukans waren Anfang der 1980er Jahre die ersten L\u00e4ngs-Durchquerer, die ihre Tour in Buchform dokumentierten.<\/strong><\/em><\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Der Buchtitel &#8220;Alpenspaziergang&#8221; k\u00f6nnte nicht besser gew\u00e4hlt sein. Denn f\u00fcr das Wiener Ehepaar war eines wichtig und von vornherein klar: Diese au\u00dfergew\u00f6hnliche Wanderung ist keine Rekordjagd &#8211; stattdessen soll genussvolles Strawanzen im Mittelpunkt stehen. Die beiden haben sich f\u00fcr ihr Abenteuer einen ganzen Sommer lang freigehalten, damit sie unterwegs auch ohne Zeitdruck ein wenig nach links und rechts schauen k\u00f6nnen. Weshalb sie auch sehr zeitig, n\u00e4mlich bereits am 01. Mai, loszogen. Viel zu fr\u00fch, wie sich bald herausstellen sollte. Manch einer wird sich erinnern k\u00f6nnen: Die erste H\u00e4lfte des 80er-Jahrzehnts war allerorten noch sehr schneereich. Nicht in Wien vielleicht, denn sonst h\u00e4tte sich die beiden erfahrenen Bergfexe bereits in Rodaun denken k\u00f6nnen, dass sie Ende Mai noch nicht trockenen Fu\u00dfes \u00fcber die Karnischen Alpen kommen &#8211; denn in K\u00e4rnten war damals ein Winter halt noch echter Winter.<\/p>\n<p style=\"text-align: right;\"><span style=\"color: #993300;\"><em>&#8220;Seid&#8217;s wieder unterwegs? Geht&#8217;s wieder auf den Unterberg?&#8221;<\/em><\/span><br \/>\n<span style=\"color: #993300;\"><em>&#8220;Diesmal ein bisserl weiter. Durch die Alpen bis nach Nizza.&#8221;<\/em><\/span><br \/>\n<span style=\"color: #993300;\"><em>&#8220;Ach so &#8230; bis Nizza &#8230; da werdet ihr aber schon gut zwei Wochen lang unterwegs sein!&#8221;<\/em><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Doch bis K\u00e4rnten mussten sie f\u00fcr eine Einsch\u00e4tzung der Gro\u00dfwetterlage gar nicht gehen. Schon bald nach Wien war klar, dass die hohen Gipfel der \u00f6stlichen Gebirgsz\u00fcge um diese Zeit noch Tabu sind. Soweit ich ihre Pl\u00e4ne rekonstruieren konnte, h\u00e4tte es im ersten Teil \u00fcber Schneeberg &amp; Rax ins Mariazellerland gehen sollen. Und von dort aus \u00fcber den \u00e4ltesten Weitwanderweg des Landes nach S\u00fcden bis zur Staatsgrenze. Bei Eibiswald, so der Plan, k\u00f6nne man auf einen weiteren \u00f6sterreichischen Weitwanderweg aufspringen, der entlang der s\u00fcdlichen Grenze zu Slowenien bzw. Italien nach Osttirol f\u00fchrt.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Doch daraus wurde nichts: Die Bergregion, die in den Prospekten heute <a href=\"http:\/\/www.hochsteiermark.at\/\">Hochsteiermark<\/a> genannt wird, stellt bei diesen Schneemengen ein Problem dar. Die beiden waren zudem auf Quartiere angewiesen, also war eine Hochschwab-\u00dcberquerung in der Vorsaison schlicht nicht m\u00f6glich. So hie\u00df es, schon fr\u00fchzeitig Spontaneit\u00e4t zu beweisen: Die Lukans wechselten kurzerhand auf das Wegenetz der heimischen Pilgerpfade, die bekanntlich unterwegs kein Gotteshaus auslassen und damit ein &#8220;Kirchenwirt-Hopping&#8221; erm\u00f6glichen. Problem gel\u00f6st &#8211; auf den Pfaden des Herrn kamen sie auch so zur s\u00fcdlichen Landesgrenze.<\/p>\n<p style=\"text-align: right;\"><span style=\"color: #993300;\"><em>&#8220;Fein, da kann ich in Mariazell ein Lichtl anz\u00fcnden!&#8221;<\/em><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Doch zu ihrem h\u00f6chsten Bedauern erwies sich der Restschnee im Fr\u00fchjahr 1984 als besonders z\u00e4h, und so blieben ihnen auch die S\u00fcdalpen versagt. Ihre Ausweichroute durch die T\u00e4ler K\u00e4rntens f\u00fchrte sie entlang der Markierungen des K\u00e4rntner Mariazellerweges \u00fcber die sanften St. Pauler Berge nach Klagenfurt. Als Leser bin ich offen gestanden erleichtert dar\u00fcber, dass wir hinter dem W\u00f6rthersee langsam bekanntes Terrain verlassen. Denn durch meine Brille, die mein Auge in erster Linie auf Wissenswertes zur Alpentour lenkt, beinhaltet der Reisebericht n\u00e4mlich bislang ein wenig gar viel G&#8217;stanzln aus vergangenen Tagen und R\u00fcckblicke auf Bergfahrten, deren Erlebnisse mit der Alpentour nicht immer in erkennbaren Zusammenhang stehen. So erf\u00e4hrt man auf der Strecke von Wien nach K\u00e4rnten von<\/p>\n<ul>\n<li>einem selbstgeschnitzten Wanderstock (2 Seiten),<\/li>\n<li>einem Ausrutscher bei einer Kletterpartie am Peilstein (1 Seite),<\/li>\n<li>Anekdoten verschiedener Wiener Wallfahrter (<em>&#8220;Hab Blasen auf den F\u00fc\u00dfen &#8211; tu alle nach mir gr\u00fc\u00dfen.&#8221;<\/em>, 1,5 Seiten),<\/li>\n<li>nicht mehr zutreffenden Schilderungen Peter Roseggers\u00a0 (1 Seite),<\/li>\n<\/ul>\n<p style=\"text-align: justify;\">denen zum Abschluss ein vierseitiger Steiermarkschwerpunkt mit Schlossberg-Japanern (&#8220;Oh<em> &#8211; wir sind hier nicht in Salzburg?<\/em>&#8220;), Schilcher-Erlebnissen und stempelsammelw\u00fctigen Weitwanderern folgt. Fazit: Wer sich wie ich nur f\u00fcr den Reisebericht selbst interessiert, kann etwa ein Drittel der 175 Buchseiten \u00fcberspringen. Meine Hoffnung, dass sich dies im verbleibenden Teil des Buches \u00e4ndern wird, erwies sich zudem als unbegr\u00fcndet. Was nicht hei\u00dfen soll, dass diese Mischung nicht durchaus unterhaltsam sein kann &#8211; es kommt bei dem Buch wohl nur darauf an, was man sich davon verspricht.<\/p>\n<div id=\"attachment_2611\" style=\"width: 204px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><a href=\"https:\/\/www.vergissmi.net\/wp-content\/uploads\/2016\/03\/Buchcover_Lukan_Alpenspaziergang.jpg\" rel=\"attachment wp-att-2611\" rel=\"lightbox[2610]\"><img fetchpriority=\"high\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-2611\" class=\" wp-image-2611\" src=\"https:\/\/www.vergissmi.net\/wp-content\/uploads\/2016\/03\/Buchcover_Lukan_Alpenspaziergang.jpg\" alt=\"LUKAN, Karl: Alpenspaziergang\" width=\"194\" height=\"304\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-2611\" class=\"wp-caption-text\">LUKAN, Karl: Alpenspaziergang<\/p><\/div>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u00dcber K\u00e4rnten haben selbst die Lukans nicht mehr viel zu erz\u00e4hlen. Ich nehme an, dass sie das Land weitestgehend auf jener Route durchstreift haben, der heute als &#8220;Marienpilgerweg&#8221; vom Maria Rojach im Lavanttal \u00fcber Maria Rain nach Maria Saal, weiter nach Maria W\u00f6rth und schlussendlich vorbei an Maria Gail nach Maria Luggau f\u00fchrt. F\u00fcr diese Routenwahl spricht, dass es dort mit Sicherheit keinen Mangel an Kirchenwirten gibt.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u00dcber die Dolomiten und, ja halt, <em>wie denn das so war damals mit dem Weitwandern<\/em>, erf\u00e4hrt man in Folge bedauerlicherweise so gut wie gar nichts. Viele in den 50er Jahren stattgefundene Klettertouren lieferten den Stoff, um nochmals ordentlich in die Vergangenheit abzutauchen. So zogen die Sextener Dolomiten, Sella und Seiser Alm vorbei, ohne einen einzigen Eindruck von der Tour selbst zu vermitteln. Das \u00e4ndert sich auch nach Bozen nicht wesentlich, nur mit dem einen Unterschied, dass nun kulturgeschichtliche Themen breiteren Raum einnehmen. Karl Lukan hatte ja <a href=\"http:\/\/search.obvsg.at\/primo_library\/libweb\/action\/search.do;jsessionid=AACA7127B9A05D0E9BEB24D2BA6C7C17?fn=search&amp;ct=search&amp;initialSearch=true&amp;mode=Basic&amp;tab=default_tab&amp;indx=1&amp;dum=true&amp;srt=rank&amp;vid=ONB&amp;frbg=&amp;tb=t&amp;vl%28freeText0%29=karl+lukan&amp;scp.scps=scope%3A%28ONB%29&amp;vl%281UI0%29=contains\" target=\"_blank\">in publikatorischer Hinsicht<\/a> zwei Schwerpunkte: Einerseits die Bergwelt, doch andererseits auch die Kulturgeschichte insbesondere des \u00f6stlichen Alpenraumes. Das pr\u00e4gt nun den <em>Alpenspaziergang<\/em>. So besteht der Abschnitt zwischen Bozen und Meran im Reisetagebuch zu einem Gro\u00dfteil aus Betrachtungen zu vorgeschichtlichen Kultst\u00e4tten, wie <em>Hexensessel<\/em> und <em>Herzogst\u00fchlen<\/em>. Nicht, dass mich das nicht auch interessieren w\u00fcrde &#8211; ich habe mir wie bereits erw\u00e4hnt nur etwas anderes vom Titel erhofft. Halt weniger <em>sitzen<\/em>, und mehr <em>spazieren<\/em>.<\/p>\n<p style=\"text-align: right;\"><span style=\"color: #993300;\"><em>&#8220;Ich dachte an die ersten Zeilen des Bergzigeunerliedls vom Rauscher Ernstl:<\/em><\/span><br \/>\n<span style=\"color: #993300;\"> <em>&#8216;Ist es nicht ein wunderbares Leben,<\/em><\/span><br \/>\n<span style=\"color: #993300;\"> <em>frei wie Zigeuner wir sind.<\/em><\/span><br \/>\n<span style=\"color: #993300;\"> <em>Einmal hier und dort zu leben<\/em><\/span><br \/>\n<span style=\"color: #993300;\"> <em>hin und her zu ziehen wie der Wind &#8230;&#8221;<\/em><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: right;\"><span style=\"color: #000000;\"><em>Alpenspaziergang<\/em>, S. 80<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ist das Stilfser Joch \u00fcberwunden, geht es erfreulicherweise mit neuer Schwerpunktsetzung weiter: Den Erlebnissen und Vorkommnissen\u00a0 auf der Tour wird nun der ihnen geb\u00fchrende Platz einger\u00e4umt. In der zweiten Buchh\u00e4lfte kommen vermehrt Bilder zum Einsatz, wobei auch hier viel aus dem Archiv stammt. So geht beispielsweise eine halbe Buchseite f\u00fcr eine Skizze auf, die 1890 beim Bau einer H\u00fctte am Mont Blanc angefertigt wurde. Ein St\u00fctzpunkt, der \u00fcberhaupt gar nicht am Weg liegt.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Sehr stimmig ausgefallen ist das Abschlussdrittel, welches sich den Wegen links und rechts der italienisch-franz\u00f6sischen Grenze widmet. Insbesondere die geschilderte Besteigung des <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Rocciamelone\" target=\"_blank\">Rocciamelone<\/a> weckte auch in mir die Vorfreude auf diesen Berg und auf den Besuch der <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Rifugio_C%C3%A0_d%E2%80%99Asti\" target=\"_blank\">Zustiegsh\u00fctte<\/a> auf knapp 2900 m Seeh\u00f6he. \u00dcberhaupt ist die Beschreibung der Wegstrecke, die sich heute GTA bzw. GR5 nennt, vergleichsweise detailliert ausgefallen, sodass es mit gelang, dem Wegverlauf einigerma\u00dfen verl\u00e4sslich nachzusp\u00fcren:<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.vergissmi.net\/wp-content\/uploads\/2016\/02\/Lukan-Alpenspaziergang-Route.png\" rel=\"attachment wp-att-2790\" rel=\"lightbox[2610]\"><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-medium wp-image-2790\" src=\"https:\/\/www.vergissmi.net\/wp-content\/uploads\/2016\/02\/Lukan-Alpenspaziergang-Route-800x542.png\" alt=\"Lukan-Alpenspaziergang-Route\" width=\"800\" height=\"542\" srcset=\"https:\/\/www.vergissmi.net\/wp-content\/uploads\/2016\/02\/Lukan-Alpenspaziergang-Route-800x542.png 800w, https:\/\/www.vergissmi.net\/wp-content\/uploads\/2016\/02\/Lukan-Alpenspaziergang-Route.png 962w\" sizes=\"(max-width: 800px) 100vw, 800px\" \/><\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Am Ende des Buches befindet sich ein dreiseitiger Anhang, der die Eckpunkte des Streckenverlaufes in Stichworten zusammenfasst, und einen Blick auf die verwendeten Karten bzw. F\u00fchrerwerke erlaubt. Detail am Rande: Unter der Annahme, dass sich die Lukans sicherlich am aussagekr\u00e4ftigsten, damals erh\u00e4ltlichen Kartenwerk orientiert hatten, ist aus dieser Liste abzulesen, dass es damals f\u00fcr weite Teile \u00d6sterreichs keine Karten im Ma\u00dfstab 1 : 50 000 gab. Die beiden mussten die Tour also mit Karten planen, die man heute nur mehr bei Stra\u00dfenatlanten verwendet.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Fazit: Ein gem\u00fctliches, leichtf\u00fc\u00dfiges Lesebuch, mit vielen Anekdoten aus Lukans Bergsteigerleben. Wenig konkrete Informationen zum Streckenverlauf, dem &#8220;Leben unterwegs&#8221; oder den besuchten Regionen. Das vergriffene Werk ist aktuell nur \u00fcber Buch-Antiquariate zu bekommen. Rufpreis meist um die 40 Euro.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"tmnf_excerpt\"><div class=\"tmnf_excerpt\"><p>Wer sich nach Einstimmungslitertur f\u00fcr eine l\u00e4ngere Wanderung am Alpenbogen umsieht, kommt am &#8220;Alpenspaziergang&#8221; nicht vorbei.\u00a0 Die Lukans waren Anfang der 1980er Jahre die ersten L\u00e4ngs-Durchquerer, die ihre Tour in Buchform dokumentierten.<\/p>\n<\/div><\/div>","protected":false},"author":61,"featured_media":2611,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_s2mail":"yes","footnotes":""},"categories":[171,181,190,182,5],"tags":[],"class_list":["post-2610","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-06-mariazellerweg","category-buch","category-fernwandern","category-reisebericht-sonnenseite","category-vorbereitung","gallery-content-unit"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.vergissmi.net\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/2610","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.vergissmi.net\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.vergissmi.net\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.vergissmi.net\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/61"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.vergissmi.net\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=2610"}],"version-history":[{"count":24,"href":"https:\/\/www.vergissmi.net\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/2610\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":2811,"href":"https:\/\/www.vergissmi.net\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/2610\/revisions\/2811"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.vergissmi.net\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/2611"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.vergissmi.net\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=2610"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.vergissmi.net\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=2610"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.vergissmi.net\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=2610"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}