{"id":4380,"date":"2018-06-20T22:32:33","date_gmt":"2018-06-20T20:32:33","guid":{"rendered":"http:\/\/www.vergissmi.net\/?p=4380"},"modified":"2018-06-21T08:38:42","modified_gmt":"2018-06-21T06:38:42","slug":"e1no-kochen-wie-die-nordmaenner","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.vergissmi.net\/?p=4380","title":{"rendered":"#E1NO &#8211; Kochen wie die Nordm\u00e4nner"},"content":{"rendered":"<p><strong><em>Mein heuriges Sommerprojekt wird mich an den &#8211; so sagen es die Reiseprospekte &#8211; n\u00f6rdlichsten Zipfel des europ\u00e4ischen Festlandes f\u00fchren (*). Mit dem Flieger geht es in vier Wochen nach<\/em> Honningsv\u00e5g. Wie es der Zufall will, befindet sich dort auch der n\u00f6rdlichste Flughafen des Kontinents &#8211; und der letzte Supermarkt f\u00fcr die ersten zwei Wochen.<\/strong><br \/>\n<!--more--><\/p>\n<div style=\"width: 657px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img fetchpriority=\"high\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/upload.wikimedia.org\/wikipedia\/commons\/3\/30\/Honningsvaag_Altsula.JPG\" alt=\"Honningsv\u00e5g (c) Wikipedia\" width=\"647\" height=\"430\" \/><p class=\"wp-caption-text\">Honningsv\u00e5g<\/p><\/div>\n<p>Diesmal habe ich mir ein Reiseziel ausgesucht, das mich zur Abwechslung raus aus dem &#8211; mir mittlerweile sehr vertrauten &#8211; Alpenraum f\u00fchrt. Au\u00dferdem m\u00f6chte ich gerne einmal auf den gewohnten Komfort verzichten, den man in unseren Breiten bei alpinen H\u00fcttentouren genie\u00dft. Heuer soll es eine Selbstversorgertour werden, mit wenig Infrastruktur, um erst gar nicht in Versuchung zu kommen, beim ersten K\u00e4sesp\u00e4tzleangebot in gewohnte Verhaltensmuster zur\u00fcckzufallen. Und vor allem: Ruhe. Ich mag das Ger\u00e4usch, wenn keiner redet.<\/p>\n<p>Die Finnmark scheint alle meine W\u00fcnsche zu erf\u00fcllen. Schon die Anreise ist super &#8211; der kleine Propellerflieger, der mich von Oslo weg zum Nordkapp bringt, muss unterwegs zweimal landen &#8211; um nachzutanken. Rund 2500 km weiter oben ist dann nicht mehr viel los: Der gr\u00f6\u00dfte und gleichzeitig am d\u00fcnnsten besiedelte Landesteil Norwegens bietet mir tage- oder wahlweise wochenlange Einsamkeit.<\/p>\n<div style=\"width: 511px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/upload.wikimedia.org\/wikipedia\/commons\/f\/f5\/Finnmark_in_Norway_%28plus%29.svg\" alt=\"Finnmark (c) Wikipedia\" width=\"501\" height=\"532\" \/><p class=\"wp-caption-text\">Finnmark<\/p><\/div>\n<p>Am 16. Juli stehe ich also geplanterweise <a href=\"http:\/\/nordkapp.kystnor.no\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">dort oben<\/a>. Wenn man vom Nordkapp Richtung S\u00fcden loszieht, hat man sie angeblich in jeder denkbaren Weise, diese Ruhe. Gute zwei Wochen dauert der Weg nach Kautokeino, mit knapp 3000 Einwohnern eine Metropole des Nordens. Dazwischen gibt es ein paar Selbstversorgerh\u00fctten und ein wenig Zivilisation nahe an der Staatsstra\u00dfe, die man alle paar Tage mal streift. Ansonsten gilt, um es mit Eric Burdon zu sagen &#8220;all I own is hanging on my back&#8221;.<\/p>\n<p>Im Juli scheint in Norwegen rund um die Uhr die Sonne. Weshalb ich mir schon sehr fr\u00fch Gedanken gemacht habe, wie ich da oben den Tag verbringen werde. 10 Stunden gehe ich normalerweise sehr gerne, aber irgendwann muss dann auch Schluss sein. Die hellen Abendstunden m\u00f6chte ich diesmal &#8211; wenn die Gelsen mich lassen &#8211; am Ufer verbringen. Ich habe im Februar den Angelschein gemacht, mir nach n\u00e4chtelangen Internetrecherchen sehr leichte Spinnfischer-Ausr\u00fcstung zusammengekauft und werde in Norwegen eine Lizenz l\u00f6sen, sodass ich unterwegs fischen darf.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"https:\/\/upload.wikimedia.org\/wikipedia\/commons\/5\/5e\/Fishing_Rauland_Norway.jpg\" alt=\" (c) Wikipedia\" width=\"727\" height=\"485\" \/><\/p>\n<p>Auf mein Petri Heil will ich mich allerdings in kulinarischer Hinsicht noch nicht so recht verlassen, weshalb die Proviantplanung dieser Tage den Gro\u00dfteil der Vorbereitungen frisst. M\u00f6glichkeiten, etwas einzukaufen, gibt es am Anfang der Tour &#8211; und dann erst irgendwann nach einer guten Woche wieder. Nachdem man aber offenbar nach Norwegen (nicht-EU) 10 Kilo Lebensmittel einf\u00fchren darf, bastle ich gerade zuhause an meinem kulinarischen Grundstock. Ich d\u00f6rre Knoblauch und Paprika, koche verschiedene, als besonders outdoortauglich kolportierte Rezepte nach, und probiere, was mit meinem Kochgeschirr geht, und was nicht.<\/p>\n<p>Ich habe obersteirisches Eipulver (danke Ellinor &amp; Uli!), Wiener Gastro-Milchpulver, ged\u00f6rrte Eierschwammerl aus K\u00e4rnten, markokkanischen Instant-Couscous, 10-Minuten-Reis vom Onkel Ben, Sterz, Mehl, Sojagranulat und viele viele Gew\u00fcrze hergerichtet. Ein luftgetrockneter Gurktaler Speck kommt noch mit, Parmesan aus Tarvis &#8230; und was halt sonst noch ewig haltet. F\u00fcr die abendlichen Sauforgien gibt&#8217;s Schwarztee mit Traubenzucker, vielleicht nehm ich aber auch eine kleine leichte Flasche Hochprozentiges mit &#8211; bis 60 Prozent darf ich, hab ich alles schon recherchiert.<\/p>\n<p>Aber Einkaufen ist leicht, mehr Sorgen macht mir das Equipment.<\/p>\n<p>Diese Woche habe ich Bannock gebacken. Das ist jetzt nicht weissgottwie anders als jedes andere Brot mit irgendeinem Treibmittel, aber wenn man im Internet nach &#8220;Outdoor-Brot&#8221; sucht, wird man unweigerlich bei Bannock landen, denn das ist quasi der \u00dcbertitel f\u00fcr das Trapperbrot, das man sich mit etwas Mehl und Backpulver schnell unterwegs backen kann. Backpulver wohl deshalb, weil es zu den Zeiten, wo man \u00fcblicherweise die K\u00fcche anwirft, zu kalt ist, um einen Germteig ohne &#8220;warme Stube&#8221; gut aufgehen lassen zu k\u00f6nnen. Also habe ich das nun auch einmal probiert, obwohl ich seit rund 10 Jahren auch daheim alles Brot selber backe und noch nie auf die Idee gekommen w\u00e4re, daf\u00fcr Backpulver zu nehmen.<\/p>\n<div style=\"width: 740px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"\" src=\"https:\/\/upload.wikimedia.org\/wikipedia\/commons\/9\/9c\/Bannock_2.JPG\" width=\"730\" height=\"547\" \/><p class=\"wp-caption-text\">Bannock<\/p><\/div>\n<p>Als Outdoorkoch hat man ein grunds\u00e4tzliches Problem: Da das Kochgeschirr so leicht wir nur irgendwie m\u00f6glich sein soll, ist es in der Regel aus Aluminium oder Titan &#8211; und \u00e4u\u00dferst d\u00fcnn. Egal ob man nun mit Gas oder Benzin oder Spiritus kocht, die Hitze kommt direkt aufs &#8220;Gargut&#8221;, denn die d\u00fcnnen W\u00e4nde leiten die Temperatur punktuell (also am Pfannenboden) und ohne gro\u00dfe Streuung an das Essen weiter.<\/p>\n<p>Das ist beim Brotbacken bl\u00f6d, denn so schnell kann man gar nicht nachschauen, pickt der Teig am Boden und verbrennt &#8211; w\u00e4hrend der restliche Teig noch nicht einmal lauwarm ist. Nun, da ich daheim das selbe Thema habe, und seit vielen Jahren mit Backpapier sowohl die Brotform (k\u00e4rntnerisch &#8220;Simperl&#8221;) als auch dann sp\u00e4ter das Backblech bedecke UND damit sehr gute Erfahrungen gemacht habe, habe ich nun auch mit dem Titan-G&#8217;schirr ausprobiert, ob man mit Topf &amp; Deckel einen Backofen simulieren kann.<\/p>\n<p>Also, so stelle ich mir mein Fr\u00fchst\u00fcck in einem Monat vor. Man nehme ein St\u00fcck Butter, und werfe den Gas-Ofen an &#8230;.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.vergissmi.net\/wp-content\/uploads\/2018\/06\/E1DE_20180612_193421.jpg\" rel=\"lightbox[4380]\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-medium wp-image-4381\" src=\"https:\/\/www.vergissmi.net\/wp-content\/uploads\/2018\/06\/E1DE_20180612_193421-800x450.jpg\" alt=\"\" width=\"800\" height=\"450\" srcset=\"https:\/\/www.vergissmi.net\/wp-content\/uploads\/2018\/06\/E1DE_20180612_193421-800x450.jpg 800w, https:\/\/www.vergissmi.net\/wp-content\/uploads\/2018\/06\/E1DE_20180612_193421-1024x576.jpg 1024w\" sizes=\"(max-width: 800px) 100vw, 800px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Eine Teigsch\u00fcssel werde ich wohl nicht mitnehmen, also muss mein Trinkbecher herhalten. Das ist ein klassischer Sea2Summit Faltbecher, der bis zur zweiten gro\u00dfen Falte von oben ca. 15 dag Mehl fasst &#8211; das kommt gut hin, wenn man einen Viertelkilo Brot haben will. Wasser, Salz, Backpulver und je nach Belieben Knoblauch, Rosmarin, Brennesselsamen, Speckw\u00fcrfel, K\u00e4se, wasauchimmer dazu. Zum Probieren wurde es die Basisversion mit Salz und Backpulver:<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.vergissmi.net\/wp-content\/uploads\/2018\/06\/E1DE_20180612_193429.jpg\" rel=\"lightbox[4380]\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-medium wp-image-4382\" src=\"https:\/\/www.vergissmi.net\/wp-content\/uploads\/2018\/06\/E1DE_20180612_193429-800x450.jpg\" alt=\"\" width=\"800\" height=\"450\" srcset=\"https:\/\/www.vergissmi.net\/wp-content\/uploads\/2018\/06\/E1DE_20180612_193429-800x450.jpg 800w, https:\/\/www.vergissmi.net\/wp-content\/uploads\/2018\/06\/E1DE_20180612_193429-1024x576.jpg 1024w\" sizes=\"(max-width: 800px) 100vw, 800px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Nur Brot alleine macht nicht gl\u00fccklich, also habe ich mir zum Ausprobieren eine frische Forelle gekauft. Zwei Tage vorher habe ich Knoblauch ged\u00f6rrt, denn Knoblauch nehme ich heuer seeehr viel mit (Gelsenschutzmittel). Rechts im Bild der trockene Knoblauch, und links derselbe Knoblauch nach 5 Minuten im Wasserbad:<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.vergissmi.net\/wp-content\/uploads\/2018\/06\/E1DE_20180612_194851.jpg\" rel=\"lightbox[4380]\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-medium wp-image-4383\" src=\"https:\/\/www.vergissmi.net\/wp-content\/uploads\/2018\/06\/E1DE_20180612_194851-800x450.jpg\" alt=\"\" width=\"800\" height=\"450\" srcset=\"https:\/\/www.vergissmi.net\/wp-content\/uploads\/2018\/06\/E1DE_20180612_194851-800x450.jpg 800w, https:\/\/www.vergissmi.net\/wp-content\/uploads\/2018\/06\/E1DE_20180612_194851-1024x576.jpg 1024w\" sizes=\"(max-width: 800px) 100vw, 800px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Es ist erstaunlich, wie knackig Obst und Gem\u00fcse wird, wenn man das zuvor entzogene Wasser wieder hinzuf\u00fcgt. Man m\u00f6chte meinen, Bananen, \u00c4pfel, Erd\u00e4pfel, Habanero usw. w\u00e4ren nach dem Einweichen l\u00e4tschert &#8211; das Gegenteil ist der Fall &#8211; selbst schrumplige Paprika, die man d\u00f6rrt und danach wieder bew\u00e4ssert, sind danach knackiger als sie vorm D\u00f6rren waren.<\/p>\n<p>Zur\u00fcck zur Forelle. Da hat mich ein <a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=DJkS1pa6rAM&amp;t=451s\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">junger Mann auf Youtube<\/a> \u00fcberzeugt, dass ich mir da nur ein Rezept merken muss: Viel Butter, Forelle rein, knusprige Forelle raus, Forelle und Butter mit Brot servieren. Gesagt, getan!<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.vergissmi.net\/wp-content\/uploads\/2018\/06\/E1DE_20180612_200352.jpg\" rel=\"lightbox[4380]\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-medium wp-image-4384\" src=\"https:\/\/www.vergissmi.net\/wp-content\/uploads\/2018\/06\/E1DE_20180612_200352-800x450.jpg\" alt=\"\" width=\"800\" height=\"450\" srcset=\"https:\/\/www.vergissmi.net\/wp-content\/uploads\/2018\/06\/E1DE_20180612_200352-800x450.jpg 800w, https:\/\/www.vergissmi.net\/wp-content\/uploads\/2018\/06\/E1DE_20180612_200352-1024x576.jpg 1024w\" sizes=\"(max-width: 800px) 100vw, 800px\" \/><\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&#8230; frischer Fang &#8230;<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.vergissmi.net\/wp-content\/uploads\/2018\/06\/E1DE_20180612_200656.jpg\" rel=\"lightbox[4380]\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-medium wp-image-4385\" src=\"https:\/\/www.vergissmi.net\/wp-content\/uploads\/2018\/06\/E1DE_20180612_200656-800x450.jpg\" alt=\"\" width=\"800\" height=\"450\" srcset=\"https:\/\/www.vergissmi.net\/wp-content\/uploads\/2018\/06\/E1DE_20180612_200656-800x450.jpg 800w, https:\/\/www.vergissmi.net\/wp-content\/uploads\/2018\/06\/E1DE_20180612_200656-1024x576.jpg 1024w\" sizes=\"(max-width: 800px) 100vw, 800px\" \/><\/a><\/p>\n<p>&#8230; brutzelbrutzelbrutzel &#8230;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.vergissmi.net\/wp-content\/uploads\/2018\/06\/E1DE_20180612_202916.jpg\" rel=\"lightbox[4380]\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-medium wp-image-4386\" src=\"https:\/\/www.vergissmi.net\/wp-content\/uploads\/2018\/06\/E1DE_20180612_202916-800x450.jpg\" alt=\"\" width=\"800\" height=\"450\" srcset=\"https:\/\/www.vergissmi.net\/wp-content\/uploads\/2018\/06\/E1DE_20180612_202916-800x450.jpg 800w, https:\/\/www.vergissmi.net\/wp-content\/uploads\/2018\/06\/E1DE_20180612_202916-1024x576.jpg 1024w\" sizes=\"(max-width: 800px) 100vw, 800px\" \/><\/a><\/p>\n<p>&#8230; und fertig! Zum Brotbackofen fehlt jetzt das Foto, weil ich durch den Topfdeckel eh nicht reinfotografieren kann. Aber obiges Foto (mit Butter am Backpapier), Teig rein und Deckel drauf.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.vergissmi.net\/wp-content\/uploads\/2018\/06\/E1DE_20180612_203023.jpg\" rel=\"lightbox[4380]\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-medium wp-image-4387\" src=\"https:\/\/www.vergissmi.net\/wp-content\/uploads\/2018\/06\/E1DE_20180612_203023-800x450.jpg\" alt=\"\" width=\"800\" height=\"450\" srcset=\"https:\/\/www.vergissmi.net\/wp-content\/uploads\/2018\/06\/E1DE_20180612_203023-800x450.jpg 800w, https:\/\/www.vergissmi.net\/wp-content\/uploads\/2018\/06\/E1DE_20180612_203023-1024x576.jpg 1024w\" sizes=\"(max-width: 800px) 100vw, 800px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Geschmeckt hat&#8217;s gro\u00dfartig, auch vom Kochen her war&#8217;s nicht unl\u00f6sbar (auch nicht vom Pfannenboden). Ganz ohne Anbrennen ging&#8217;s nicht, aber das war jetzt nicht wirklich schlimm, so wie das &#8220;Anbrennen by Design&#8221; beim Grillen &#8211; &#8220;R\u00f6staromen&#8221; hei\u00dft das dann glaubich.<\/p>\n<hr \/>\n<p>(*) Tats\u00e4chlich ist das Nordkapp zwar mit dem Auto ein g\u00fcnstiger Punkt mit Blick auf das Nordmeer, rein geographisch gibt es aber sogar auf der Insel selbst n\u00f6rdlichere Punkte, die allerdings nur zu Fu\u00df erreichbar sind. Aber wie gesagt, alles auf einer Insel. Der n\u00f6rdlichste Festlandpunkt befindet sich auf der Halbinsel <a href=\"https:\/\/www.bujack.de\/berichte\/kurzinfo\/ki_punkt.htm\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Nordkinn<\/a>, und da verirren sich au\u00dfer <a href=\"https:\/\/www.geocaching.com\/geocache\/GCJNWJ_nothing-but-stones\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">ein paar Wanderern<\/a> keine Touristen hin.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"tmnf_excerpt\"><div class=\"tmnf_excerpt\"><p>Mein heuriges Sommerprojekt wird mich an den &#8211; so sagen es die Reiseprospekte &#8211; n\u00f6rdlichsten Zipfel des europ\u00e4ischen Festlandes f\u00fchren (*). Mit dem Flieger geht es in vier Wochen nach Honningsv\u00e5g. 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