Written by 17:20 Österreich, Steiermark, Weitwandern, Wien-Kärnten • 2 Comments

[Tag 13 & 14] Von Wien nach Kärnten

(Mautern (693m) – Bremstein (1868m) – Feistritzgraben (1135m) – Hochalm (1924m) – Seckau (843m) )

Nach einer gemütlichen Übernachtung im GH Lieber zu Mautern hieß der Arbeitsauftrag für den nächsten Tag: Feistritzgraben. Der “günstigste” Weg vom Liesingtal ins Murtal führt über den Bremstein – also knapp 1200 hm zum Frühstück.

Bevor wir den Kopf in den Nacken legen, besuchen wir noch die Sehenswürdigkeiten von Mautern. Danke an Kerstin aka www.gscheat.at für die Team-Trikots!

Rund drei Stunden später war der Gipfel erreicht. War zwar der falsche, weil wir irgendwo falsch abgebogen sind, aber dafür kriegen wir den besten Blick auf die gestrige Etappe. Aber wie so oft fliegt genau beim Drücken des Auslösers ein Kampfkarnickel ins Bild.

Das “geheime” Gipfelbuch wird signiert … und ungefähr hier verlässt uns auch für die nächsten 20 Stunden die Netzabdeckung aller heimischen Provider. Das ist weder für uns zwei noch für den Rest der Weltbevölkerung (außer Sabine und Fred) von Bedeutung … ungeachtet dieser Unpässlichkeit geht es Richtung Bremstein weiter …

… bevor es dann runtergeht zu unserem Nachtquartier, der Pulvermacheralm. Diese (einzige) Nächtigungsmöglichkeit im Feistritzgraben bedeutete zwar eine Stunde Umweg, aber WAS FÜR EINE Gastfreundschaft: Wir hatten die Riesen-Hütte für uns allein, und abends (zweimal) und in der Früh (zur für uns idealen Zeit) bekamen wir Besuch vom Junior-Pulvermacher, der sicherstellte, dass es uns wirklich an NICHTS mangelte.

Hätte er uns nicht mit Proviant ausgeholfen – wir hätten sonst den ganzen Abend auf einer geteilten Mannerschnitte rumlutschen müssen. Und so gab’s hausgemachte Würschtl mit allem pi pa po:

Im Laufe des Abends bekamen wir noch Besuch: Zuerst von den Groupies vom Nachbarn …

… aber dann, wo das Licht schon etwas schummrig wurde, von Sabine und Fred – unseren lieben Freunden aus Feistritz, die (über einen Griechenland-Urlauber – lange G’schicht) erfahren hatten, dass wir am Abend beim Pulvermacher nächtigen.

Prost Ihr beiden Verrückten, dass Ihr “auf Verdacht” noch vorbeig’schaut habts! Danke!!

Am nächsten Tag hieß es früh aufstehen, denn die Wetterprognose gab uns nur 5 Stunden für die Überquerung der Hochalm: Ab Mittag soll es im ganzen Land recht unfreundlich werden. Kurz vor 06:00 Uhr Motorengeräusch … und ein paar Minuten später steht ein HAUBENFRÜHSTÜCK auf unserem einsam gelegenen Almhüttentisch. Großartige Gastgeber – Empfehlung!

Nach frühstücksbedingten Anlaufschwierigkeiten ging’s bergan retour zur Unteren Bodenhütte und von dort über die Obere Bodenhütte hinauf zum Kugelstein – mit Blick hinunter zur Pulvermacheralm (Pfeil).
Nun aber setzte – rund 3 Stunden zu früh – der angekündigte Regen ein …

… weshalb Fotos wie dieses von der Hochalm (Maria Schnee) talwärts die Ausnahme blieben. Da die Prognose für die kommenden Tage auch nicht besonders vielversprechend war, beschlossen wir, es diesmal in Seckau gut sein zu lassen.

Fazit: Weitere 5 Etappen sind geschlagen, wir nähern uns dem Murtal! Die nächsten Etappen werden uns über die alten Säumerwege (Gaberl, Salzstiegl) nach Kärnten führen – aber das wird dann eine andere Geschichte.

Danke fürs Mitwandern!

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Last modified: 21. November 2023
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