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[Tag 19, 20, 21 & ein bisserl 22] Von Wien nach Kärnten

E20: Knappenberg – Friesach
E21: Friesach – Gurk
Insgesamt 52 km km, ca. 1500 hm

Gut ausgeruht und vom JUFA großzügig abgefrühstückt begann der Tag mit dem Abstieg von Knappenberg nach Hüttenberg – hier bereits im Rückblick vom Weg hinauf auf den Nachbarhügel.

Die heutige Aufgabenstellung: Vom Görtschitztal nach Friesach zu queren. Unterwegs super Ausblick in den Mittelkärntner Raum …

… und bald danach Erreichen des geografischen Höhepunktes dieser Etappe – der Wallfahrtskirche Maria Waitschach.

Uns Wenigbeter kam es sehr entgegen, dass es auf dem Kirchengelände anstelle der bekannten Kerzenautomaten eine Jausenstation gab (Kaffee, Speck, Wurst, Bier … also alles, was das Herz des Friedhofsbesuchers begehrt).

In der zweiten Tageshälfte drückten die Wolken auf die Wandererstimmung – mit schwerem Gemüte wanderten wir auf Zeltschach zu.
Eine supernette Pizzastube im Ort zerstäubte unsere trüben Gedanken …

… und wir zogen frohen Mutes zum Tagesziel weiter. Bei der Wahl der besten Abkürzung gingen unsere Meinungen genauso auseinander wie der darauffolgende Wanderweg. “Links ist kürzer!” … “Nein, rechts ist angenehmer!” … “Na dann – Wettrennen!”

Eine Stunde später (am Schild stand “2 h”) trafen wir uns GENAU am Ortseingang von Friesach wieder und bezogen unser nettes Quartier in bester Hauptplatzlage.

An dieser Stelle ein “Hoch sollen sie leben” an unsere Imbiss-Standler im Lande: Wenn ein so großer Ort wie Friesach nicht in der Lage ist, seine Ruhetage abzusprechen – ja dann springen Häuser wie das “La Via” ein, damit arme Wanderer nicht verhungern müssen. DANKE an die nette Crew!

Am nächsten Morgen zur frühen Stunde ging es wieder ins Gedax: Eine vorwiegend weglose Querung ins Gurktal haben wir uns für heute vorgenommen – wobei, so ganz weglos war sie dann auch wieder nicht, halt nur in keiner Karte eingezeichnet.

Im Endeffekt haben wir so wieder das Beste abgekriegt …

… bis es dann halt zur mittleren Nachmittagsstunde von einer Sekunde auf die andere zum Gießen angefangen hat …

… und wir in den Metnitzer Bergen, mit spontanem Bierverkauf (war unsere Idee, nicht die der Bäuerin) … den Meilenstein (“Erstes” Gurktal erreicht”) ausklingen ließen.

Übernachtet wurde dann im Tal gleich neben dem Gurker Dom.

Am nächsten Tag hieß es erneut, bekannten Boden unter die Beine zu nehmen. Der Gurktaler Höhenweg wird den Abschluss unserer Fußreise bilden. Vertrautes Gelände – allerdings sind wir es – 2011 war das glaubich – im Winter bei Schnee gegangen.

Viel besser war’s temperaturmäßig diesmal aber auch nicht 🙂

… obwohl’s dann zwischendurch wieder ganz nett war …

… und wir für Herbst und wirklich nicht beklagen dürfen – es war unterm Strich ein schöner Abschnitt …

… der allerdings nasser und nasser wurde …

… wershalb wir uns am Abend beim GH Scheiber zu Sirnitz ordentlich aufzuwärmen wussten.

Am 1. November 2023 war es dann soweit – nur mehr wenige Kilometer trennten uns von unserer Heimatgemeinde, wo wir nach der Überquerung der allerletzten Anhöhe unsere Heimatgemeinde im Oberen Gurktal erreichten.

Fin!

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Last modified: 27. Dezember 2023
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