Written by 00:50 02 Zentralalpenweg, Arnoweg, Österreich, Salzburg, Tagestour, Tourtagebuch • 3 Comments

Weißeck & Mosermandl, 2700 m

1,5 Tage, Bike & Hike.
Samstag Nachmittag: Weißeck, 2711 m, 5 Std, 1350 hm.
Sonntag: Mosermandl Nord-Süd, 2680 m, 7 1/2 Std, 1400 hm.

Der Samstag war hinsichtlich der Wetterprognose vormittags noch ein bisserl wackelig, doch da die verhältnismäßig kurze Tour einen Start am Nachmittag erlaubt, hatte ich keine Eile und fuhr gegen Mittag zur Mautstelle Riedingtal. Von dort ging’s dann mit dem Rad weiter bis zur Abzweigung des Wanderweges Richtung Weißeck.

Der Weg hinauf zur 2274 m hohen Riedingscharte ist relativ gemütlich …

… etwas knackiger wird dann der Schlussaufstieg, der sich in etwa an der Grenze “Grün-Grau” orientiert.

Das Wetter war perfekt – nicht zu heiß und trotzdem weit weg von 7-Tage-Regenwetter …

… auch wenn’s auf den Fotos mitunter so ausschauen mag.

Der Abstieg führt über den Aufstiegsweg zurück ins Riedingtal und – eh klar – mit dem Bike zurück zum Auto. Genächtigt habe ich dann in Zederhaus.

Am nächsten Tag ging’s wieder hinauf zur Mautstelle und mit dem Rad ein paar Minuten ins Tal hinein. Geradeaus sieht man schon das Tagesziel am Horizont. Beim Abzweiger zur Jakoberalm sperrte ich das Rad an den Zaun und ging zu Fuß taleinwärts weiter.
Denn bei dieser Abzweigung wird sich “future me” knapp 8 Stunden später freuen, dass die Geherei für heute ein Ende hat.

Die meisten Tourenbeschreibungen zur Mosermandl-Überquerung legen den Weg in Süd-Nord-Richtung, also insgesamt gegen den Uhrzeigersinn an. Das hat zwar den Vorteil, dass man die Franz-Fischer-Hütte im Anschluss an den Gipfelsieg als Einkehrmöglichkeit hat, aber auch den Nachteil, den Kamin (Klettersteig, B) im Abstieg gehen zu müssen. Ist kein Riesenproblem, aber wenn man sich’s aussuchen kann …

… steigt man – nach etwa 45minütiger Talwanderung im Riedingtal – zur FFH auf, um dann zur Windischscharte (2304 m) weiterzugehen. Hier der Abschnitt von der Hütte (beim See) und der Scharte im Rückblick.

Nordseitig am Windischkopf vorbei mit großartigen Rückblicken Richtung Hohe Tauern …

… geht es durch die etwa 2500 m hohe Mondlandschaft …

… bei klarer Wegführung aufs Mandl zu.

Nach dem Kletter-Kamin …

… findet man sich nach einer kurzen ausgesetzten, doch ebenfalls seilgesicherten Stelle am Gipfel wieder.

Ebendiese Stelle ist auf diesem Bild “grün markiert”.

Richtung Norden superkalifragilistikexpialigetische Sicht zu Tennengebirge, Hochkönig und Dachstein, um’s an dieser Stelle bei den prominentesten Gruppen zu belassen ..

Hier der Rückblick auf den Abschnitt von der Windischscharte (oberhalb von rot-weiß-rot) am Windischkopf (rechte Bildhälfte) vorbei.

Der Abstieg Richtung Jakoberalm führt zuerst durch einen steilen Schlurf …

… auf das südseitige Geröllfeld, in dessen Mitte ungefähr in abertausenden Serpentinen der Abstiegsweg verläuft.

Auf den Almflächen zwischen Gruberkar und Jakoberkar spielt es sich gerade ab …
Rechts im Bildhintergrund das Weißeck von gestern …

…. und im Rückspiegel der Süd-Aufbau des Mandls.

Auf dem Zentralalpenweg 02, der die FFH mit der (geschlossenen) Jakoberalm verbindet, geht es zuletzt bei vergleichsweise leichtem Gefälle …

… am vorgenannten Jakoberkar vorbei …

… zum eiskalten Brunnen auf der Jakoberalm – dem ersten Wasserzugang seit dem Zaunerkar oberhalb der FFH.

Mitte Nachmittag war der Talboden erreicht und ja, das war eine feine Sache, dass ich nun nur mehr zur Mautstelle rausrollen brauchte.

Rechts die Mautstelle
BLAU: Tour 1 zum Weißeck
ROT: Tour II übers Mosermand.

Mahlzeit!

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Last modified: 31. August 2022
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