Written by 18:42 #sunnysideUP, Fernwandern, Frankreich, Tourtagebuch • 9 Comments

Zehn – Deset – Dieci – Dix

Über den Col de Sautron überschritt ich gestern den Alpenhauptkamm, um auf den letzten Tagen meiner Reise die Französischen Seealpen kennenzulernen. 

Der Empfang in Frankreich war in jeder Hinsicht freundlich. Schon gestern hatte ich das Glück, mit rund 20 ehrenamtlichen Wegewarten des Französischen Alpenvereins den Abend verbringen zu dürfen. Meine Sorgen, ohne Französischkenntnisse auf offener Straße verhungern zu müssen, erwiesen sich sehr schnell als unbegründet.

Am nächsten Tag hieß mich auch der Nationalpark Mercantour mit bestem Herbstwetter willkommen.

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Schon bald war klar, dass mir hier nicht fad werden würde.

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Aus dem Colle (it. Pass) des Tages wird in Frankreich der Col des Tages. Das ist leicht zu merken. Heute sind es sogar gleich zwei. Schon der erste ist landschaftlich enorm schön – und ein gut verstecktes Gipfelbuch gibt es am “Cavale” seit kurzem auch.

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Von oben ein erster Blick ins Herz des Nationalparks…

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… wo ich eine bizarre, von tektonischen Bruchlinien durchzogene Hochalm durchquere…

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… um vom zweiten Pass auf die letzten Stunden zurückzusehen – links der Bildmitte der Col de Cavale, von dem sich die Schotterbänder zur Alm hinunter ziehen.

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Ich befinde mich nun auf dem Weitwanderweg GR5 – dem französischen Pendant zur italienischen GTA. Auch er verläuft nahe der Staatsgrenze, und Militärstraßen wie auch alte Handelspfade sind hier die Wegbereiter.

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Resümee nach Tag eins: Ich fühle mich in Frankreich gut aufgehoben, auch wenn ich nicht immer alles verstehe.

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Bon appetit!

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Schlagwörter: , Last modified: 25. September 2016
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