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Bilder aus Hans & Grete

Hans & Grete

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Gesamtkilometer 2012: 166 km

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So
13
Mai '12

 

Kein Füllhorn, das von allen Schätzen regnet,
Ist reicher als die Mutterhand, die segnet.
(Anastasius Grün)

Ein bunter Blumenstrauß, gepflückt am Wegesrand:

 

 

 

 

 

Fr
11
Mai '12

Rückblickende Betrachtungen über Slowenien

Jetzt sind wir in Italien. Für uns war es die erste außerösterreichische Grenze und ich hab’s mir anders vorgestellt – zwar keine Blasmusikkapelle, aber daß wir auf italienischer Seite in knapp 1000 müM als erstes einen Fußballplatz zu sehen bekommen, hätten wir nicht gedacht.

Aber hier geht’s um Slowenien.

Das Land schaut optisch unserem sehr ähnlich, nur dass das grün grüner, das Gras höher und die Gelsen größer scheinen (kein Wunder, bei den monsunartigen Regenfällen) – aber das kann auch Einbildung sein ;-)

Generell sind die Aufstiege meist insofern höher als bei uns, weil die Talorte viel niedriger liegen, aber die Berge sind deshalb nicht weniger beeindruckend. Der Soča-Trail führt einen oftmals viele Meter hoch neben dem Fluß, was insofern sehr beeindruckend ist, als daß man ja quasi neben dem Wasser geht. Also sehenswert! Ebenso die vielen Zeugnisse der bewegten Geschichte des Landes (ich nerve Hans seit Tagen mit dem Kolovrat, einem slowenisch-italienischen Grenzberg, auf dem ein Freilichtmuseum mit vielen Überresten aus den Isonzo-Schlachten des 1. Weltkrieges gebaut wurde). Unlängst fielen wir unterwegs fast in eine Höhle, die italienische Posten beherbergt hat.

Die Slowenen kochen viel und daher offenbar gerne. Festzustellen ist das an der mannigfaltigen Auswahl der dargebotenen landestypischen Speisen, die, soweit wir das testen konnten, alle sehr fein sind. Und Öl kommt beim Kochen generell nicht zu kurz. Aus diätischen Gründen sollte man diese Küche also nicht unbedingt aufsuchen. Im Reiseführer steht geschrieben, dass Slowenien trotz seines geringen Anteils an Küste landesweit gerne und viel Fisch kocht, aber auch Fleisch keineswegs zu kurz kommt.

Dies erzählte mir Hans am Jepzasattel, dem Grenzübergang von Österreich nach Slowenien. Für sich vegetarisch ernährende Menschen wie ich einer bin, sind diese Worte eher ein Grund, wieder umzudrehen, denn weiterzugehen. Aber wer A sagt muß auch B sagen, und in meinem Rucksack lagerten zu diesem Zeitpunkt noch beträchtliche Mengen an Müsliriegeln, also habe ich weiterhin tapfer Hans’ Ausführungen gelauscht und dabei vernehmen können, dass es in Slowenien auch sehr viel und vor allem frisches Gemüse gibt. „Nun denn,“ dachte ich bei mir,  „verhungern wirst schon nicht.“ Also ließ ich mich überraschen, was die slowenischen Küchen abseits von Fleisch und Fisch bieten.

Und ich wurde rasch fündig! Mein Favorit ist Jota, eine Sauerkrautsuppe mit Bohnen und vielerlei Gemüse. In jedem Lokal, wo Jota auf der Karte stand, wurde probiert, und Hans hat mir glaubwürdig versichert, dass ich mich zu einem wahren Experten entwickle. Das (die?) beste Jota habe ich im Kamp Klin bekommen, und zwar war dort das Kraut wirklich säuerlich, die Bohnen reichlich, und die Gemüsesuppe dazu wirklich gemüsig.

In Boveč, das bekannt ist für Schafs, und Ziegenzucht, ißt man offenbar gerne deftig. Dort bekam ich Jota mit Geselchtem – diese Suppe durfte dann Hans auslöffeln. Auch sonst gibt es in Boveč für den Fleisch- und Fischlosen Esser wenig, und das meist mit Schafskäse – ebenfalls keine Option für mich. Jedoch: auch Steinpilze sind dortzulande ein beliebtes Nahrungsmittel, man bekommt sie in nahezu jeder Form – in der Suppe, gebacken, vom Grill, eingelegt, zu den Nudeln, auf der Pizza.

Ebenfalls sehr gut ist in Slowenien der Salat. Gemischter Salat ist nicht, wie bei uns üblich, eine Mischung aus verschiedenen eingelegten Gemüsen aus der Dose, sondern das, was vor einer Stunde noch im Garten stand. Mein Favorit ist ganz klar die Sportplatzkantine in Trenta, wo der der gemischte Salat aus Vogerl- und grünem Salat, Paradeisern, Kraut und Karotten bestanden hat – alles frisch und reichlich!

Und der Wein … Hans meinte, der hiesige Rote harmoniere bestens mit dem gemischten Salat, mir allerdings schmeckt er auch im Glas – vermutlich, weil in meinen Adern halt echter Brünnerstraßler fließt :-)

Was gibt es noch zu sagen? In Drežnica zum Beispiel hatten wir eine sehr, sehr nette Zimmerwirtin – sie hat uns, was jetzt sicher die männlichen Leser mehr zu schätzen wissen als ich – mit kaltem Bier begrüßt. Aber, um der Wahrheit die Ehre zu geben, ich hab’ ein Glaserl vom Selbstgemachten Walnussenen bekommen! Am nächsten Tag wollte sie uns noch vom großen Käserad ein Stück mitgeben, das musste Hans aber fast mit Tränen in den Augen ablehnen, weil wir uns beim örtlichen Greißler mangels Gelegenheiten am Weg noch ordentlich eingedeckt haben. Also nicht, dass bei uns die Leute nicht auch gerne Selbstgebranntes ausschenken, aber gleich bei der Begrüßung ist doch eher selten.

Auch in den größeren Orten wie Krajnska Gora, Boveč oder Tolmin gibt es keine Mehrfamilienhäuser. Mag sein, dass drei Generationen zusammen in einem Haus wohnen, aber mehrere fremde Parteien zusammen, das gibt es nicht. Es hat auch jeder ein Fleckerl Garten, und sei er auch noch so klein, aber Bohnen und Salat werden gepflanzt!

Das also ist Slowenien abseits von Borovnice und Zlatorog. Jetzt bin ich auf Friaul gespannt und wer weiß, vielleicht überrascht Slowenien ja noch ein bisschen, wenn es uns auf einer der nächsten Etappen nochmals über die Grenze verschlägt!

Mo
7
Mai '12

Mairegen bringt Segen

Regen im Gebirge? Das kann doch einen Wandersmann nicht erschüttern! Gewitter im Gebirge? Da sieht die Sache schon ein bisschen anders aus. Hier geht es weiter mit "Mairegen bringt Segen" »

Fr
4
Mai '12

Hans und Grete suchen wieder

Liebe Leser, wir sind wieder unterwegs!

Heuer wurde es der Alpe-Aria-Trail, der von der Franz Josefs-Höhe am Großglockner bis nach Triest geht.  Nachzulesen ist das Abenteuer unter http://alpeadriatrail.kleinezeitung.at/ .

 

Wir freuen uns auf regen Zuspruch!

Hans & Grete

 

Mo
21
Nov '11

Wörthersee – Höhenrundwanderweg (10./11. Okt. 2011)

Ein kurzes Schönwetterfenster in der ansonsten recht verregneten ersten Oktoberhälfte nutzten wir zu einer zweitägigen Tour rund um den Wörthersee. Hier geht es weiter mit "Wörthersee – Höhenrundwanderweg (10./11. Okt. 2011)" »

Mo
21
Nov '11

Am Salzsteigweg (Tauplitz-Hinterstoder und retour, Nov 2011)

Aufgrund der anhaltenden Schönwetterperiode ging sich noch eine – für heuer schon abgeschriebene – Zweitagestour am steirisch-oberösterreichischen Salzsteigweg aus. Hier geht es weiter mit "Am Salzsteigweg (Tauplitz-Hinterstoder und retour, Nov 2011)" »

Sa
12
Nov '11

Am Gailtaler Höhenweg (Mai 2011)

Der Gailtaler Höhenweg gilt für die wenigen, die ihn kennen, als ‘kleiner Bruder’ des Karnischen Höhenweges. Er verläuft über eine vergleichbare Wegdistanz ebenfalls von Osttirol ins Villacher Becken, allerdings einen Gebirgszug weiter nördlich. Sein Schattendasein rührt in erster Linie daher, dass es über die gesamte Wegstrecke kaum Hütten gibt, die sich als Gastronomieangebot verstehen. In anderen Worten: Großartige Voraussetzungen für eine Selbstversorgertour. Hier geht es weiter mit "Am Gailtaler Höhenweg (Mai 2011)" »

Mi
10
Nov '10

4 Herbsttage am Rätikon-Höhenweg

Ein vom Wetterexperten Inntranetz im Forum Gipfeltreffen prognostiziertes mehrtägiges Hoch führte uns am 20. September ins letzte Bundesland unsere Tour d’Autriche: Vorarlberg. Von Feldkirch aus ging’s entlang der südlichen Staatsgrenze bis Gargellen. Vier Tage waren wir diesmal unterwegs, bei traumhaftem Herbstwetter und großartiger Weitsicht. Hier geht es weiter mit "4 Herbsttage am Rätikon-Höhenweg" »

Mi
6
Okt '10

Am Eisenwurzenweg quer durch Österreich

An diesem heutigen verregneten Oktobertag findet sich nun endlich die Zeit für den längst fälligen Abschlussbericht über die Tour vom nördlichsten zum südlichesten Punkt Österreichs, dem 580 km langen Eisenwurzenweg (Weitwanderweg 08). Hier geht es weiter mit "Am Eisenwurzenweg quer durch Österreich" »

Mo
26
Jul '10

WWW03 Südalpenweg Teil 2 – Karnischer Höhenweg

So, hier ist die Fortsetzung zu Teil Eins des WWW03-Tourenberichts. Hier geht es weiter mit "WWW03 Südalpenweg Teil 2 – Karnischer Höhenweg" »